Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zu einem FH-Bachelor-Studiengang oder FH-Diplomstudiengang ist:
  • Allgemeine Universitätsreife (Matura/Abitur, Studienberechtigungsprüfung, Berufsreifeprüfung u.a.) ODER
  • Einschlägige berufliche Qualifikation (Lehrabschluss, Abschluss einer Berufsbildenden Mittleren Schule u.a.)

Voraussetzung für die Zulassung zu einem FH-Master-Studiengang ist:
  • Abgeschlossener facheinschlägiger FH-Bachelor-Studiengang ODER
  • Abschluss eines gleichwertigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung (z.B. FH, Universität, Pädagogische Hochschule)

Allgemeine Universitätsreife

Die Universitätsreife ist durch das Zeugnis einer AHS- oder BHS-Matura, einer Berufsreifeprüfung, einer Studienberechtigungsprüfung oder eines mindestens dreijährigen Studiums nachzuweisen.

Die Berufsreifeprüfung berechtigt zur Aufnahme jeder Studienrichtung. Mindestens eine Teilprüfung der Berufsreifeprüfung muss an einer berufsbildenden höheren Schule abgelegt werden, wobei die Fachrichtung nach Wunsch zu wählen ist. Entsprechende Vorbereitungskurse werden an größeren Erwachsenenbildungseinrichtungen (VHS, bfi, WIFI etc.) angeboten, an denen auch die übrigen Teilprüfungen abgelegt werden können.

Die Studienberechtigungsprüfung berechtigt zur Aufnahme bestimmter Studienrichtungen. Sie muss speziell jene Fächer umfassen, die für das gewählte FH-Studium vorausgesetzt werden (beim jeweiligen FH-Studiengang zu erfragen). Die Studienberechtigungsprüfung kann an Universitäten und bei bestimmten Erwachsenenbildungseinrichtungen abgelegt werden, an denen auch entsprechende Vorbereitungslehrgänge stattfinden.

StudienbewerberInnen ohne Reifeprüfung müssen in vielen Fällen eine Zusatzqualifikation nachweisen. Dafür sind Zusatzprüfungen, vergleichbar mit den Einzelprüfungen der Studienberechtigungsprüfung, vorgesehen. Viele FH-Studiengänge bieten spezielle Vorbereitungskurse für diese Prüfungen an. In manchen Fällen ist die Zusatzqualifikation durch Einzelzeugnisse der Studienberechtigungsprüfung nachzuweisen. Dafür bieten Universitäten (Inskription als außerordentlicheR HörerIn) und Erwachsenenbildungseinrichtungen spezielle Vorbereitungskurse an.

Einschlägige berufliche Qualifikation

Auch bestimmte Formen der Berufsausbildung gelten als Zugangsvoraussetzung zu einem FH-Studiengang: Lehrabschluss, Abschluss einer Berufsbildenden Mittleren Schule, sonstige Qualifikationen. Zu beachten ist dabei, dass die Fachrichtung der Berufsausbildung der gewählten Studienrichtung entsprechen muss. Welche Berufsausbildung als facheinschlägig gilt und damit als Zugangsvoraussetzung anerkannt wird, kann beim jeweiligen FH-Studiengang erfragt werden.

Weitere Informationen zu Zugangsvoraussetzungen finden Sie auf der Website des FHR (Fachhochschulrates): www.fhr.ac.at
Autor: red.