Das FH-Studium – der Vorteils-Check

Praxisbezug, Internationalität, Forschung und Entwicklung – Fachhochschulen punkten mit einer akademischen Berufsqualifizierung, die von Unternehmen hoch geschätzt wird.

FH für (fast) alle: breite Zugangsmöglichkeiten

Nicht nur, wer eine Matura, Studienberechtigungsprüfung oder Berufsreifeprüfung erfolgreich absolviert hat, kann zum FH-Studium zugelassen werden, auch "einschlägige berufliche Qualifikationen" ermöglichen den Zugang zu einem Studium an einer Fachhochschule – abhängig von den Zugangsvoraussetzungen des jeweiligen Wunschstudiengangs. Als einschlägige Qualifikationen gelten z.B. der Abschluss einer Lehre sowie einer Berufsbildenden Mittleren Schule. Sonstige Qualifikationen werden individuell von den Studiengangsleitern geprüft und bewertet.
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Raum für Flexibilität: Bachelor, Master & Co.

Mit Bachelor, Master und Doktorat bieten Fachhochschulen ein dreigliedriges System, das viel Spielraum für individuelle Interessen und Neigungen und gleichzeitig die internationale Ausrichtung der Fachhochschulen erkennen lässt. Möglich gemacht wird dies nicht zuletzt durch den Bologna-Prozess, der auf eine neue Lernzielorientierung im gesamten europäischen Hochschulraum fokussiert.

Diese Flexibilität kennzeichnet besonders die Master-Studiengänge. Ob in einem anderen Fachgebiet als der Bachelor oder an einer anderen Fachhochschule – vielleicht sogar im Ausland – das Master-Studium können Studierende ihren Interessen entsprechend gestalten. Was viele nicht wissen: Die erfolgreiche Absolvierung eines Master- oder Diplomstudiums an einer FH berechtigt zu einem Doktoratsstudium an einer Universität.

Beliebt bei Unternehmen: der hohe Praxisbezug

Mit dem Bildungsauftrag, Kompetenzen zur Berufsqualifizierung zu vermitteln, bietet ein Bachelor- oder Master-Studium an einer Fachhochschule eine praxisbezogene Ausbildung, die ideal auf das spätere Berufsleben vorbereitet.

Die erfolgreiche Kombination von akademischer Ausbildung und hohem Praxisbezug verschafft den Studierenden einen enormen Startvorteil: Sie lernen früh, ihr Wissen auch in die Tat umzusetzen – eine Kompetenz, die in der Arbeitswelt überaus geschätzt wird.

Vortragende aus der Wirtschaft, das verpflichtende Praktikum im Rahmen des Studiums und viele Projektarbeiten bereiten die StudentInnen optimal auf ihre berufliche Zukunft vor und ermöglichen wichtige Einblicke und Kontakte für den Jobeinstieg. Die erfreuliche Bilanz: FH-AbsolventInnen sind durch ihre spezifische und zielgerichtete Ausbildung sowie ihr Praxiswissen gefragter denn je.

Strukturierter Aufbau mit zeitlicher Kalkulierbarkeit

Wer in der Schulzeit den strukturierten Aufbau zu schätzen gelernt hat, ist an einer Fachhochschule bestens aufgehoben. Kein Stundenplan muss eigenhändig erstellt werden, die Studierenden können sich voll und ganz auf das Wesentliche, ihr Studium, konzentrieren. Ein zusätzliches Plus: Durch den schulischen Aufbau kann, bei positiver Absolvierung der Prüfungen, die Studiendauer genau abgeschätzt werden.

Im Trend: Berufsbegleitendes Studieren

Für jene, die bereits im Berufsleben stehen, ermöglicht die Offenheit der Fachhochschulen eine umfassende akademische Ausbildung in berufsbegleitender Form, die exakt auf ihre Ansprüche abgestimmt ist. Nicht nur der zeitliche Ablauf, sondern auch die jeweiligen Curricula sind genau auf die Bedürfnisse von berufstätigen StudentInnen ausgerichtet.

FH goes international

Studiensemester oder Praktikum im Ausland – Fachhochschulen denken international und fördern damit die Mobilität ihrer StudentInnen. Organisiert werden die Aufenthalte von den Fachhochschulen. Und: Viele FH-Studien bereiten ihre Studierenden ideal auf ein internationales Studium vor, indem zahlreiche Studiengänge ausschließlich in englischer Sprache durchgeführt werden. Ein klarer Startvorteil!

Anwendungsbezogen: Forschung & Entwicklung

Der Bezug zur Praxis kennzeichnet auch die Forschungsambitionen der Fachhochschulen. In ihrer anwendungsbezogenen Forschung & Entwicklung arbeiten die Fachhochschulen eng mit Unternehmen zusammen.
Autor: red.