Im Klartext, bitte! – Reden Sie sich zum Erfolg!

Eine feste Stimme, überzeugende Argumente, wirkungsvolle Gesprächsstrategien – so stellen Sie Ihre Kommunikationsfähigkeit unter Beweis: der Erfolgsfaktor für Ihr berufliches Vorankommen.
Kommunikationstalent zählt zu den Schlüsselqualifikationen für beruflichen und persönlichen Erfolg. Wer mit geschickten Strategien und lebendiger Sprache auftritt, signalisiert Professionalität, Engagement „für die Sache“ und Motivation – wichtige Faktoren, um Ihre Idee oder Ihren Standpunkt überzeugend zu transportieren, sich selbst zu präsentieren oder etwas zu verkaufen.

Tipps für gutes Sprechen

Eine monotone, leise Stimme, keine Pausen, zu lange Sätze, verworrene Gedankengänge: Es kommt nicht nur darauf an, was Sie sagen, sondern auch, wie Sie das tun.
  • Strukturieren Sie Ihre Aussagen: Wer „ohne Punkt und Komma“ spricht, verliert sein Publikum in wenigen Augenblicken.
  • Versuchen Sie, jeden Gedanken in einem eigenen Satz zu formulieren: Zu viele gleichzeitig vorgetragene Argumente – noch dazu in einem langen Satz – verwirren Ihre ZuhörerInnen.
  • Sprechen Sie frei: „Erlaubt“ sind Stichwortzettel, aber bleiben Sie nicht daran hängen, sondern suchen Sie den Blickkontakt Ihres Gegenübers.
  • Schaffen Sie gedankliche Bilder: Untermauern Sie z.B. trockene Zahlen mit anschaulichen Beispielen, ziehen Sie Vergleiche, erzählen Sie Geschichten.
  • Visualisieren Sie Ihre Ausführungen: Power Point, Flipchart, … – liefern Sie Ihren ZuhörerInnen Bildmaterial, mit dem Sie Ihre Aussagen unterstreichen.
  • Achten Sie auf Ihre Körperhaltung: Stehen Sie nach Möglichkeit bei Ihrer Rede/Ihrem Vortrag. Sie werden beobachten, dass auch Ihre Stimme davon profitiert.
  • Versuchen Sie, nicht nur eine gute Rednerin oder ein guter Redner zu sein, sondern hören Sie auch Ihren GesprächspartnerInnen ganz bewusst zu. Gehen Sie auf die Reaktion Ihres Gegenübers ein, greifen Sie Argumente auf.

Tipps für Ihre Gesprächsstrategie

Wer die eigene Argumentationslinie kennt, geht selbstsicher in jedes Gespräch oder in eine Vortragssituation. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, sich grundlegend vorzubereiten.
  • Überlegen Sie sich, welches Ziel Sie mit dem Gespräch erreichen möchten.
  • Denken Sie über eine gut aufgebaute Argumentationslinie nach. Vergessen Sie dabei nicht: Ihre ZuhörerInnen haben nicht Ihren Kenntnisstand!
  • Versuchen Sie, in Ihrer Vorbereitung mögliche Einwände vorwegzunehmen. Bauen Sie diese in Ihre Präsentation ein.
  • Argumentieren Sie auf sachlicher Ebene, streuen Sie ab und zu aber auch emotionale Inhalte ein.
  • Achten Sie während des Gesprächs auf die Reaktion Ihres Gegenübers, auch auf seine körpersprachlichen Signale und reagieren Sie darauf.
  • Versetzen Sie sich in Ihre GesprächspartnerInnen: Was würden Sie an ihrer Stelle gerne wissen? Was ist wichtig und muss unbedingt zur Sprache kommen, was kann ausgespart werden?

Begeistern Sie Ihre ZuhörerInnen

© iStockphotoGrößer Wer eine Präsentation, einen Vortrag oder eine Rede vorbereitet, kennt die Angst vor dem ersten Satz. – Sie sind damit nicht allein, auch bei versierten Vortragenden ist er gefürchtet. Dabei ist es nicht so schwierig, Ihr Publikum von Anfang an für Ihr Thema zu interessieren. Die folgenden Strategien können Ihnen dabei helfen:
Lassen Sie Ihr Publikum mitdenken
Auch Sie werden sich im Rahmen Ihrer Vorbereitung so manche Fragen gestellt haben, geben Sie diese doch einfach an Ihre ZuhörerInnen weiter. Lassen Sie sie an Ihrem Denkprozess teilhaben: Sie können damit leichter Ihren Ausführungen folgen!

Lassen Sie jemand anderen sprechen
Beginnen Sie Ihren Vortrag mit einem Zitat, das zu Ihrem Thema passt – im Internet finden Sie dafür zahlreiche Datenbanken, in denen Sie gezielt nach Schlagwörtern suchen können.

Erklären Sie Begriffe
Vor allem, wenn Sie über ein Thema sprechen, mit dem Ihre ZuhörerInnen nicht vertraut sind: Definieren Sie Begriffe, die Sie im Laufe Ihres Vortrags thematisieren – dies kann auch ein wirkungsvoller Einstieg sein!

Wecken Sie Emotionen
Wenn Sie einen persönlichen Bezug zum Thema haben, erzählen Sie als Einleitung eine kleine Geschichte dazu. Auch Humor, nicht überstrapaziert, darf dabei durchaus eingesetzt werden.
Autor: red.